Windparks in Südtirol

Trotz des negativen Gutachtens seitens des Umweltbeirates werden nun doch Dank unserer Landesregierung am Sattelberg 19 Windräder gebaut!

Die Seiser Alm - Ein Landschaftsschutzgebiet

Südtirols größte Hochalm und zugleich größte Baustelle

Landschaftsprägender Ranggenzaun

Holzzäune prägen unser Landschaftsbild

Jenesien vor 50 Jahren

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Jenesien heute

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Geplante Einfahrt ins Gadertal

Landschaftszerstörung in ihrer Vollendung

Durnholzer-See

Südtirol hat auch viele schöne Flecken

Photovoltaik im Hochgebirge

Braucht es wirklich überall Photovoltaikanlagen?

Aufstiegsanlagen im Sommer

Kein schöner Anblick für den Wanderer

Windkraftanlagen

Noch in weiter Ferne, bald schon vielerorts in Südtirol

Geflochtener Speltenzaun

Handwerkliche Kunst und prägendes Landschaftselement

Neues Kellereigebäude in Tramin

Moderner Bau oder Verzweiflungsarchitektur?

Mit Stroh gedeckter Stadel in Vöran

Die schönste Schöpfung bäuerlicher Architektur

Photovoltaikanlage im Pustertal

Auswüchse, die unser Raumordnungsgesetz erlaubt!

Der Rambach ist in Gefahr!

Einer der letzten naturnahen Talflüsse in Südtirol soll verbaut werden

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Der Wald - Ein Ort voller Geheimnisse und voller Leben

Naturschutzwoche20. Naturschutzwoche

vom 23. bis 27. Juli 2012
im Langtauferertal


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Initiative für mehr Demokratie

Umfrage Demokratie


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RESOLUTIONEN des HPV

Anlässlich der 61. Jahreshauptversammlung des HPV wurden in der Cusanus Akademie in Brixen 2 Resolutionen verabschiedet .......

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MUT TUT GUT -Projekt Ried - Ein Rückblick

Lesen Sie unter www.kronplatz-ried.info

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Bürgerinitiative Pro Seiser Alm

Retten wir die Seiser Alm!
seiseralm-kl


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Heimatpfleger gegen Windkraftanlagen

Argumente gegen Windkraftanlagen im Brennergebiet

Sattelberg und Sandjoch, ein hochalpines Gelände

In den Brennerbergen sollen rund um den Sattelberg und das Sandjoch zwei Windparks mit insgesamt 31 Windkraftanlagen errichtet werden. Sie erstrecken sich mit einer Höhe von ca. 100 Metern und einer Länge von ca. 7 Kilometern direkt am exponierten Grenzkamm entlang.

Folgende Argumente sprechen gegen dieses Projekt:

- Die Brennerberge werden durch die Windkraftparks in eine industriell geprägte Energielandschaft umgewandelt. Eine ausgesprochene Hochgebirgslandschaft verliert ihren landschaftlichen Reiz.

- Die Brennerberge verlieren als Stätten der naturnahen Erholung und des sanften Alpintourismus ihre Attraktivität. Verbauung und Lärm lassen keine erlebnisreichen Bergtouren künftig zu.

- In unmittelbarer Nähe befindet sich auf Nordtiroler Seite ein Natura 2000 Gebiet, das von den Windkraftanlagen in Mitleidenschaft gezogen wird.

- Die Brennerberge sind ein bedeutender Lebens- und Rückzugsraum für Tiere und eine alpenweit bedeutende Vogelzugslinie. Durch Windparks sind Störungen vorprogrammiert.

- Intakte Rückzugsgebiete für die Flora und Fauna, zumal in Hochgebirgsregionen, sind unverzichtbar. Dies trifft besonders für die vom Transit Tag und Nacht geplagte Brennergegend zu.

- Für den Bau und den Betrieb der Windkraftanlagen sind vielerlei Erschließungen notwendig, die den sensiblen Standorte belasten. Beispiele sind die Beförderung von Materialien, die Erweiterung der Militärstraßen, die Anlage von Servicewegen und die Errichtung von Stromleitungen.

- Die Windkraftanlagen stören das Landschaftsbild. Sie sind mit den landschaftsökologischen Gegebenheiten nicht kompatibel.

- Die Brennerberge sind ein wichtiger Lebensraum für Wildtiere. Hier befinden sich, aufgrund der sonnenexponierten Lage, gute Winterunterstände für das Gamswild.

- Im betroffenen Gebiet sind noch gute Bestände an Rauhfußhühnern: Auer- und Birkwild, Schneehühner. Diese Hühnervögel sind heute alpenweit bedroht. Die Beunruhigung des Gebietes wirkt sich vor allem in der Balzzeit verhängnisvoll aus.

- Eine besondere ornithologische Rarität der Brennerberge sind auch die Steinhühner. Sie kommen in Südtirol nur lückenhaft und in geringer Dichte vor.

- Der Brenner ist nicht zuletzt eine bedeutende Vogelzuglinie der Alpen. Wer kann beweisen, dass Windkraftanlagen die Zugvögel im Frühjahr und Herbst nicht stören?

Aus all den angeführten Gründen, insbesondere aus Landschaftsschutzgründen, lehnt der Heimatpflegeverband Südtirol den Bau von Windkraftanlagen in den Brennerbergen ab. Die Natur- und Kulturlandschaft des Wipptales ist bereits durch viele Infrastrukturen, insbesondere den Transitverkehr, schwerstens beeinträchtigt.

Dr. Peter Ortner

Obmann

Heimatpflegeverband Südtirol
I-39100 Bozen - Waltherhaus - Schlernstraße 1
Tel. +39 0471 973 693 - Fax +39 0471 979 500 - info(ett)hpv.bz.it
Büro - Öffnungszeiten: Montag - Freitag jeweils von 8.00 - 12.00 Uhr